Archive for the ‘New York/Miami Beach ’06’ Category

Werbepost

Thursday, September 7th, 2006

Für alle, die es noch nicht gesehen haben: Wir sind tatsächlich in der aktuellen Werbepost. Diesmal ist das Bild nicht auf der ersten Seite, sondern ein paar Seiten weiter im Innenteil. Eigentlich hatten wir vorgehabt auch ein Foto in Miami Beach zu knipsen, aber aufgrund des Wetters haben wir es dann doch gelassen. Wahrscheinlich wäre aber sowieso nur ein Bild abgedruckt wurden, da die Aktion mit dieser Ausgabe für dieses Jahr zu Ende ist.

Verlängerter Urlaub

Thursday, September 7th, 2006

Weil wir bisher jedes mal bei diesem Urlaub bei den Flügen Stress gehabt haben, sind wir diesmal sehr früh vom Hotel losgefahren und waren über zwei Stunden vor Abflug am Flughafen. Nachdem wir das Auto abgegeben hatten sind wir dann auch gleich zum Checkin, wo uns dann mitgeteilt wurde, dass unser Flug eine halbe Stunde Verspätung hat.

Wir hatten damals den Flug von Fort Lauderdale nach New York grosszügig ausgewählt, sodass wir genug Luft für derartige Verspätungen haben. Eine halbe Stunde war also kein Problem. Die Kontrolle ging auch ganz schnell und so waren wir eben zwei Stunden vor Abflug schon im Terminal.

Anfangs sah es auch danach aus, dass es bei dieser Verzögerung bleiben wird, denn das Wetter war prima. Doch dann fing es an aus Eimern zu schütten und unsere Maschine kam einfach nicht. Es stellte sich heraus, dass der Flughafen für einige Zeit gesperrt wurde und unser Flieger in der Luft kreisen musste. Irgendwann war der Treibstoff leer und die Maschine musste in Palm Beach landen.

Mit drei Stunden Verspätung kam sie dann doch endlich an. Unser Anschlussflug war damit jedoch unerreichbar. Glücklicherweise war Singapore Airlines so freundlich uns die Tickets für den Flug einen Tag später umzuschreiben. Da wir jedoch nicht am Flughafen pennen wollten, mussten wir noch ein Hotel finden. Das war jedoch aufgrund der Uhrzeit und des Laborday-Wochenendes nicht so einfach.

Übers Internet haben wir dann ein tolles Hotel einen Block weiter nördlich von unserem alten gefunden. Vierzehnter Stock, Flatscreen-TV, Terrasse mit Blick aufs Empire State Building. Einfach toll.

Bis wir dann endlich in der Luft waren hat es dann nochmals eine halbe Stunde gedauert und in New York durften wir dann auch noch mal eine halbe Stunde warten bis wir aussteigen durften. Die Schlange für das Taxi hat dann auch noch mal eine halbe Stunde gekostet. Gegen zwei Uhr morgens lagen wir dann endlich im Bett.

Nachdem wir ausgeschlafen hatten sind wir natürlich wieder zu unserem guten alten Starbucks gegangen. Das Wetter war leider nicht so toll. Wir sind dann noch mal zum Times Square gegangen und haben noch schnell ein paar Kleinigkeiten eingekauft. Danach sind wir zurück zum Hotel und haben ausgecheckt.

Wir hatten jetzt noch gut vier Stunden Zeit, bis wir vom Hotel zum Flughafen fahren wollten. Da wir in der Woche zuvor nicht bei der Feuerwache aus Ghostbusters waren wollten wir dies nun nachholen. Wir sind also zu Fuß Richtung Downtown gegangen. Dabei find es dann wieder an zu regnen. Da wir keinen Schirm mitgenommen hatten war dies nicht so toll. Bastian hatte dann keine Lust mehr weiter zu laufen und so überlegten wir (ohne Reiseführer) was wir noch unternehmen könnten. Uns viel aber irgendwie nichts ein, was nicht draussen war.

Wir haben uns dann eine Tageskarte für die Subway geholt und sind zum Columbus Circus gefahren und dort ins neue TimeWarner Center. Das Gebäude ist echt klasse geworden und beherbergt einen Haufen teurer Läden. Im Anschluss sind wir dann wieder zurück zum Hotel gefahren und haben dort noch etwas im Foyer abgehängt.

Hab ich schon gesagt wie toll das Hotel war? Das Hotel hatte uns ein Taxi bestellt und sich um unser Gepäck gekümmert, so dass wir nur noch einsteigen brauchten. Am Flughafen waren wir recht schnell und einchecken dauerte auch nicht lang. Nach einem kurzen Aufenthalt im Terminal sassen wir dann auch schon im Flugzeug und hatten drei Sitze für uns allein.

Internet gab es leider aufgrund irgendwelcher technischer Schwierigkeiten nicht während dieses Flugs. Dafür gab es neue Filme: X-Men 3, The Wild und noch ein paar. Ganz geguckt haben wir aber keinen. Nach dem Abendessen hab ich mich direkt aufs Ohr gehauen und Bastian hat noch etwas gelernt und dann auch ein paar Stunden geschlafen. Nach dem Frühstück hat es dann auch nicht mehr lang gedauert und wir sind in Frankfurt gelandet.

Damit ist die Berichterstattung abgeschlossen. Resümierend kann man sagen New York im Sommer ist einfach geil, am liebsten wäre ich für immer da geblieben. Miami Beach und die Keys waren auch okay, wenn das Wetter entsprechend gewesen wäre hätten wir sicherlich um einiges mehr Spass gehabt. Die geschriebenen Beiträge werden wir (wenn wir die Zeit finden) noch mit Links und Bildern aufwerten und dann geht auch schon die Planung für den nächsten New York Urlaub los.

Tropischer Sturm “Ernesto”

Sunday, September 3rd, 2006

Wie auch in New York sind wir in Miami Beach fast jeden Abend erst recht spät wieder ins Hotel zurückgekommen und dann sofort ins Bett gefallen. Deshalb gibt es nun wieder eine Zusammenfassung der letzten Tage.

Wie bereits berichtet hatten wir ursprünglich vorgehabt am Sonntag nach Cape Canaveral zu fahren um dort den Start der Atlantis zu sehen, doch “Ernesto”, ein “tropischer Sturm”, den die Medien zur neuen Katrina hochgespielt haben, liess die NASA den Start verschieben. Stattdessen sind wir dann in den Everglades National Park gefahren und haben dort die Bekanntschaft einiger Riesengrashüpfer, Krokodile, Gekos, Vögel, Fischen und natürlich jeder Menge Moskitos. Gestochen wurden wir jedoch nur im Hotelzimmer.

Wir sind mit unserem Auto bis nach Flamingo an den Golf von Mexiko gefahren und konnten dort noch die Auswirkungen der Wirbelstürme des letzten Jahres sehen. Wir haben uns dann ein Kanu gemietet und sind dann in Richtung Innenland gepaddelt. Irgendwie hat das (mir) jedoch keinen Spass gemacht. Wir fuhren die ganze Zeit einen künstlichen Kanal entlang, keine Tiere ausser Vögel zu sehen und andauernd vorbeifahrende Motorbote, die das Kanu ordentlich ins schwanken brachten. (Bastian: Man konnte aber wenigstens den Geist von Abenteuer und Natur erleben, nicht wie mit dem Motorboot)

Auf meinen Wunsch hin haben wir dann vorzeitig umgekehrt und haben stattdessen eine geführte Tour mit einem Boot gebucht. Leider war dies auch nicht so toll, ausser Vögeln, Bäumen und einem einzigen Krokodil gab es nur Wasser zu sehen. Aufregender wäre wohl eine Fahrt mit einem Propellerboot gewesen, dies wurde dort jedoch nicht angeboten.

Der neue Starttermin wurde Sonntag abends von Montag auf Dienstag verschoben, da die Techniker anscheinend noch einen Tag länger brauchten um das Shuttle, nach dem der Blitz in die Startrampe eingeschlagen war, komplett durchzuchecken. Dienstags wurde der Termin dann vorläufig aufgehoben und es wurden Vorbereitungen getroffen das Shuttle wieder in den Hanger zu fahren. Mittwoch morgens wurde dies auch durchgeführt, bis sich man dann auf halber Strecke doch dazu entschied das Shuttle wieder zur Rampe zufahren. Da es nun mindestens acht Tage dauerte das Shuttle wieder für den Start klar zu machen, war dieser für uns nun gelaufen.

Da die Wettervorhersage für die nächsten Tage nicht rosig waren wollten wir eigentlich dann endlich auf die Keys fahren, doch diese waren seit Montag für Touristen gesperrt. Da wir das Wetter noch ausnutzen wollten solange es gut war haben wir dann den halben Tag am Strand verbracht. Nachmittags sind wir dann nach Palm Beach gefahren und haben dort ein wenig Sightseeing in den Villenvierteln gemacht. Im Sonnenuntergang sind wir dann zurück nach Miami Beach gecruist.

Am Dienstag sind wir dann aufgrund der Wetterlage zur Sawgrass Mall gefahren und sind dort was rumgelaufen. Mehr konnten wir an diesem Tag nicht machen, da so gut wie alle Läden und sonstigen öffentlichen Einrichtungen aufgrund des Hurricanes geschlossen waren. Wir haben dann die restliche Zeit im Hotel verbracht und die Sondersendungen im Fernsehen geschaut. Abends bin ich dann mal im strömenden Regen an den Strand gegangen um mir das Schauspiel live anzuschauen (und natürlich klatsch nass wieder ins Hotel gekommen).

Da sich “Ernesto” nicht wie angekündigt zu einer neuen Katastrophe entwickelte, sind wir am Mittwoch, obwohl sie eigentlich noch gesperrt waren, auf die Florida Keys gefahren. Die Fahrt war sehr interessant, da man zum Teil auf sehr schmalen Stücken Land fährt, die durch den Regen noch mehr Wasser aufwiesen als üblich. Wir hatten gehofft, dass die Parks schon wieder auf haben, weil wir gerne noch schnorcheln gehen wollten. Dies war jedoch nicht der Fall.

Glücklicherweise hatte jedoch das “Theater of the Seas” teilweise geöffnet, so dass es möglich war mit den Delphinen zu schwimmen. Alle anderen Anbieter hatten nämlich ebenfalls an diesem Tag noch geschlossen. Bastian hatte dann jedoch wegen dem nicht so tollen Wetter doch nicht soviel Lust ins Wasser zu steigen und so hatte ich zwei Delphindamen für mich alleine und eben auch eine halbe Stunde für mich alleine. (In der Regel teilt man sich die Zeit und die Delphine mit sechs oder mehr Leuten.) Delphine sind echt tolle Tiere und das schwimmen, tauchen, tanzen, knutschen und spielen hat echt Spass gemacht. Auch Bastian, obwohl er eigentlich nur Zuschauer war, ist nicht zu kurz gekommen. Da wir die einzigen waren, hatte auch er die Möglichkeit die Tiere zu streicheln und sich küssen zu lassen.

Nach dieser Aktion sind wir dann weiter in Richtung Key West gefahren. Auf dem Weg gab es nichts erwähnenswertes, da fast alles geschlossen war. Das Wetter war aber besser als wir gedacht hätten. Wolken gab es kaum (aber auch nicht wirklich viel Sonne), es war wirklich warm, nur ab und zu tröpfelte es ein wenig. Key West selber war auch relativ langweilig weil dort nichts los war. Wir haben uns nach einem kleinen Spaziergang dann auch wieder auf den Heimweg gemacht. Wieder im Hotel wollten wir dann noch Hummer essen gehen und sind, nachdem wir uns frisch gemacht haben, in Richtung North Miami Beach gefahren. Der Laden hatte jedoch schon zu, und so sind wir umsonst gefahren.

Donnerstags hatten wir dann die Wahl zwischen erneut Florida Keys um dort schwimmen und schnorcheln zu gehen oder Kennedy Space Center. Da wir keine Bestätigung hatten, dass die Parks auf den Keys tatsächlich geöffnet waren, haben wir uns dann für letzteres entschieden. Das Wetter war übrigens richtig toll morgens und wir hatten Glück, dass wir uns keinen Sonnenbrand geholt haben. Mittags zog es sich jedoch zu, und wir durften leider nicht auf der Aussichtsplattform nach draussen um dort Bilder von der Abschussrampe inklusive Shuttle zu machen. Im Nachhinein wären wir wohl besser zu SeaWorld gegangen, aber nun war Bastian wenigstens auch mal im Kennedy Space Center. Auf dem Rückweg sind wir dann sogar noch endlich Hummer essen gegangen, was wir sicherlich in Zukunft öfters machen werden.

Am Freitag sind wir dann noch etwas in Miami Beach shoppen gegangen. Jetzt war richtig geiles Wetter und wir wollten gar nicht abreisen. Nachdem wir dann noch kurz am Strand waren, wo Bastian sich seine obligatorische Sand- und Wasserprobe geholt hat. Im Anschluss ging es dann Richtung Fort Lauderdale von wo wir über New York nach Frankfurt fliegen wollten.

Damit wäre der Urlaub eigentlich abgeschlossen gewesen, wäre da nicht “Ernesto” gewesen, aber dazu mehr im nächsten Eintrag.

New York, Flug, Miami Beach

Sunday, August 27th, 2006

In den letzten Tagen sind wir nicht dazu gekommen was zu bloggen, weil wir immer erst spät wieder auf dem Zimmer waren und dann auch direkt pennen gegangen sind. Dafür gibt es jetzt eine Zusammenfassung der letzten Tage.

Am Dienstag sind wir, nach einem etablierten Frühstück bei Starbucks, zur Brooklyn Brigde gefahren und sind diesmal komplett rüber gelaufen. Drüben haben wir dann einen Abstecher in das zukünftige Szenenviertel D.U.M.B.O gemacht. Wieder in Manhatten sind wir was in Downtown herumgelaufen, waren noch mal am Ground Zero (dort ist momentan alles doppelt abgesperrt, sodass man kaum was sehen kann) und in Little Italy und Chinatown. Dann sind wir kurz zu teany, wo es leckeren (Ice)tea gibt. Moby war aber leider nicht im Laden. Darauf hin sind wir zum Washington Square Park gefahren und haben da ein paar Stunden abgehangen.

Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel sind wir dann noch mal nach Little Italy gefahren um dort die beste Pizza der Stadt zu essen. Das Restaurant war aber sehr klein und sehr voll und da wir keine Lust hatten zwei Stunden auf einen Tisch zu warten haben wir eine Alternative gesucht.

In der “Village Voice” hatten wir zuvor eine interessante Ankündigung einer Lesben-Party gelesen und da die Bar ziemlich cool sein musste haben wir uns auf den Weg gemacht die Bar zu finden. Leider hatten wir vergessen uns die Adresse aufzuschreiben und sind deshalb in genau die falsche Richtung gelaufen. Da wir uns nicht sicher waren ob dies eine Women-only Party war, haben wir stattdessen eine richtig schicke Bar am Empire State Building aufgesucht. Dort gehörten wir aber anscheinend nicht zur richtigen Zielgruppe und haben uns deshalb nach einem Cocktail wieder verdrückt.

Am Mittwoch sind wir nach Coney Island gefahren (natürlich nachdem wir bei Starbucks gefrühstückt haben) und haben dort einige Zeit am Strand verbracht. Als wir ankamen wurde dort grad eine Szene für irgendeinen Film gedreht. Als es dann allmählich heiss wurde haben wir unsere Sachen gepackt und sind bei “Nathan’s” einen “richtigen” Hot-Dog essen gegangen.

Wieder zurück in Manhatten sind wir dann in den Central Park und haben dort ausgiebig Frisbee gespielt und in der Sonne gelegen. An diesem Tag wurde übrigens auf der Sheep Meddow und anderen Teilen des Parks ein offenes Wlan freigeschaltet, leider waren (noch) viele Ports gesperrt, so dass z.B. kein Email Empfang möglich war.

Am späten Nachmittag sind wir dann zum Cafe Lalo gegangen, dass viele wohl aus “Email für Dich” kennen. Es ist ein echt kleiner schicker Laden mit einem Haufen an verschiedenen Kuchensorten, und es sieht dort wirklich so aus wie im Film.

Am Abend hat Bastian dann gelernt und ich bin in den Central Park gefahren und hab mir die Open-Air Aufführung “Rigoletto” der Metropolitan Opera angeschaut.

Am Donnerstag sind wir zum “American Museum of Natural History” gefahren. Dort war es ziemlich interessant, weshalb wir auch viel mehr Zeit dort verbracht haben, als wir eigentlich vorhatten. Es stellte sich jedoch heraus, dass es doch nicht das Museum aus “Godzilla” ist, was wir eigentlich gedacht hatten. Für alle die noch dort hinwollen: Wenn man nicht durch die Subway das Museum betritt braucht man nicht zwingend bezahlen. (Wir haben mehrfach den “ticket-needed” Bereich verlassen und mussten nie unser Ticket vorzeigen. (Wir übernehmen natürlich keine Verantwortung für diese Aktion.)

Nachdem wir dann später als gedacht wieder draussen waren sind wir zum TKTS Schalter gefahren und haben uns Karten für “Beauty and the Beast” geholt. Eigentlich wollten wir gerne “Lion King” gucken, aber anscheinend gibt es dafür (noch) keine verbilligten Tickets, zumindest gab es an allen drei Tagen wo wir geguckt hatten keine. Da wir spätestens um halb acht frisch geduscht am Theater sein wollten blieb nun nicht mehr viel Zeit für unsere geplante Shoppingtour. Hinzu kam noch ein heftiger Regenschauer, der uns und unsere Tüten komplett aufweichte. Wir haben es somit nicht geschafft alles zu besorgen was wir eigentlich vor hatten.

Nach dem wir dann so rasch wie möglich zum Hotel gelaufen und gefahren sind, geduscht und uns fein gemacht haben, sind wir mit dem Taxi zum Times Square gefahren. Wie sich herausstellte hätten wir auch in Adiletten und Jogginghose kommen können. Viele Touristen wollten anscheinend deutlich machen, dass sie im Urlaub sind. Das Theater war kleiner als gedacht, die Plätze aber prima und das Musical sowieso. Da hat es dann auch nicht gestört vier Dollar für eine kleine Flasche Wasser zu bezahlen.

Nach dem wir dann (wie fast immer) zu Fuss zurück zum Hotel gegangen sind haben wir unsere Koffer für den nächsten Tag gepackt, Sachen heraus gelegt und den Wecker auf halb fünf gestellt, damit wir unseren Flieger um 9:50 Uhr bekommen.

Freitags um kurz vor sieben haben wir zufällig einen Blick auf den Wecker geworfen und uns gewundert warum es schon so spät war. Eigentlich wollten wir das Hotel bereits vor einer Stunde verlassen haben. Wir haben dann in einer viertel Stunde unsere restlichen Sachen in die Koffer geschmissen, uns angezogen und ausgecheckt.

Zum Glück waren die Strassen zum Flughafen nicht verstopft und wir waren gegen acht am Terminal. Das Einchecken ging dann recht flott und die Kontrollen waren auch nicht so ausgiebig wie in Frankfurt. Bastian gelang es sogar Zahnpasta und Sonnencreme mit an Board zu nehmen, womit MacGyver sicherlich eine Wasserstoffbombe hätte bauen könen. Wir hatten jetzt noch eine Stunde bis zum Boarding. Unser Flieger hatte jedoch nicht so viel Glück wie wir. Irgendwas lief bei JetBlue schief und für uns musste eine Maschine aus dem Hanger geholt werden, was zu einer Verspätung von anderthalb Stunden führte.

An Board haben wir dann die meiste Zeit damit verbracht die neusten Wettermeldungen zu studieren. (JetBlue hat 32 Fernsehsender und drei aktuelle Filme zur Auswahl.) Für New York bestand zur Zeit unseres Abflugs eine ernste Tornadowarnung und der Himmel sah auch danach aus. Das war uns jedoch relativ egal, uns machten viel mehr die Hurrican Meldungen bzgl. “Ernesto” sorgen.

In Fort Lauderdale angekommen haben wir dann unser Auto abgeholt. Ein Upgrade auf ein Cabrio war uns dann zu teuer, weil wir unbedingt ein Navi haben wollten, und hätte sich auch nicht wirklich gelohnt wie sich herausstellte. Wir haben uns dann einen blau/grün-metallic Pontiac Grand Prix ausgesucht mit jeder Menge Schnickschnack. Ohne Navi wären wir nun aber aufgeschmissen gewesen, da die Karten, die wir vom ADAC bekommen haben überhaupt nicht zu gebrauchen sind. Die Fahrt zum Hotel wurde dann durch ein heftiges Gewitter begleitet. In Miami Beach schien dann jedoch die Sonne.

Unser Hotel ist echt prima. Mal abgesehen von den Megahotels im Norden ist das “Blue Moon” wirklich eins der schönsten im Art Deco District. Unser Hotelzimmer kann zwar von der Ausstattung und Grösse nicht mit dem in New York mit halten, dafür gibt es hier aber kostenloses Wlan, Frühstück, MiniBar und einen Pool.

Nach dem wir dann erstmal duschen waren sind wir direkt mal an den Strand gegangen und uns in die warmen Fluten gestürzt. Etwas später zog es sich jedoch auch über Miami Beach zu und wir sind zurück zum Hotel. Nach einem kleinen Regenschauer sind wir dann was essen gegangen, dann ein paar Cocktails trinken und anschliessend “World Trade Center” gucken gegangen.

Heute morgen haben wir erstmal ausgiebig gefrühstückt, zur Abwechslung mal nicht bei Starbucks, und anschliessend zum Miami Seaquarium gefahren. Dort war es echt toll, auch wenn es von der grösse nicht mit Sea World mithalten kann. Anschliessend wollten wir dann zur “Dolphin Mall” fahren, jedoch gab der Reiseführer keine genaue Adresse an und das Navi konnte mit unseren Eingaben auch nichts anfangen. Nach ein paar falschen Routen haben wir die Mall jedoch trotzdem gefunden. Wie sich heraus stellte war dies zwar eine Mall die ich vor acht Jahren schon mal besucht hatte, jedoch nicht die, die ich in Erinnerung hatte, und definitiv nicht eine der grössten im Land, wie es der Reiseführer behauptet hatte.

Nachdem wir wieder zurück im Hotel waren haben wir noch einige Zeit am Strand verbracht. Eigentlich wollten wir morgen nach Cape Canaveral fahren um dort den Start der Atlantis zu beobachten, jedoch hat die NASA heute den Start auf Montag verschoben, nach dem ein Blitz in die Abschussrampe geknallt ist. Morgen fahren wir wahrscheinlich nach Palm Beach. Mehr gibt es dann wahrscheinlich morgen Abend.

New York Night

Wednesday, August 23rd, 2006

Nach dem “Rocky” dann zu Ende war, sind wir mit Sack und Pack zum Rockefeller Center gewandert und haben dort noch die schöne Aussicht auf New York bei Nacht genossen. Obwohl Bastian zwei mal angewiesen wurde sein Stativ nicht zu benutzen, sind die Fotos sehr gut geworden. Wieder im Hotel angekommen sind wir dann tot müde ins Bett gefallen.