Archive for August, 2006

New York, Flug, Miami Beach

Sunday, August 27th, 2006

In den letzten Tagen sind wir nicht dazu gekommen was zu bloggen, weil wir immer erst spät wieder auf dem Zimmer waren und dann auch direkt pennen gegangen sind. Dafür gibt es jetzt eine Zusammenfassung der letzten Tage.

Am Dienstag sind wir, nach einem etablierten Frühstück bei Starbucks, zur Brooklyn Brigde gefahren und sind diesmal komplett rüber gelaufen. Drüben haben wir dann einen Abstecher in das zukünftige Szenenviertel D.U.M.B.O gemacht. Wieder in Manhatten sind wir was in Downtown herumgelaufen, waren noch mal am Ground Zero (dort ist momentan alles doppelt abgesperrt, sodass man kaum was sehen kann) und in Little Italy und Chinatown. Dann sind wir kurz zu teany, wo es leckeren (Ice)tea gibt. Moby war aber leider nicht im Laden. Darauf hin sind wir zum Washington Square Park gefahren und haben da ein paar Stunden abgehangen.

Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel sind wir dann noch mal nach Little Italy gefahren um dort die beste Pizza der Stadt zu essen. Das Restaurant war aber sehr klein und sehr voll und da wir keine Lust hatten zwei Stunden auf einen Tisch zu warten haben wir eine Alternative gesucht.

In der “Village Voice” hatten wir zuvor eine interessante Ankündigung einer Lesben-Party gelesen und da die Bar ziemlich cool sein musste haben wir uns auf den Weg gemacht die Bar zu finden. Leider hatten wir vergessen uns die Adresse aufzuschreiben und sind deshalb in genau die falsche Richtung gelaufen. Da wir uns nicht sicher waren ob dies eine Women-only Party war, haben wir stattdessen eine richtig schicke Bar am Empire State Building aufgesucht. Dort gehörten wir aber anscheinend nicht zur richtigen Zielgruppe und haben uns deshalb nach einem Cocktail wieder verdrückt.

Am Mittwoch sind wir nach Coney Island gefahren (natürlich nachdem wir bei Starbucks gefrühstückt haben) und haben dort einige Zeit am Strand verbracht. Als wir ankamen wurde dort grad eine Szene für irgendeinen Film gedreht. Als es dann allmählich heiss wurde haben wir unsere Sachen gepackt und sind bei “Nathan’s” einen “richtigen” Hot-Dog essen gegangen.

Wieder zurück in Manhatten sind wir dann in den Central Park und haben dort ausgiebig Frisbee gespielt und in der Sonne gelegen. An diesem Tag wurde übrigens auf der Sheep Meddow und anderen Teilen des Parks ein offenes Wlan freigeschaltet, leider waren (noch) viele Ports gesperrt, so dass z.B. kein Email Empfang möglich war.

Am späten Nachmittag sind wir dann zum Cafe Lalo gegangen, dass viele wohl aus “Email für Dich” kennen. Es ist ein echt kleiner schicker Laden mit einem Haufen an verschiedenen Kuchensorten, und es sieht dort wirklich so aus wie im Film.

Am Abend hat Bastian dann gelernt und ich bin in den Central Park gefahren und hab mir die Open-Air Aufführung “Rigoletto” der Metropolitan Opera angeschaut.

Am Donnerstag sind wir zum “American Museum of Natural History” gefahren. Dort war es ziemlich interessant, weshalb wir auch viel mehr Zeit dort verbracht haben, als wir eigentlich vorhatten. Es stellte sich jedoch heraus, dass es doch nicht das Museum aus “Godzilla” ist, was wir eigentlich gedacht hatten. Für alle die noch dort hinwollen: Wenn man nicht durch die Subway das Museum betritt braucht man nicht zwingend bezahlen. (Wir haben mehrfach den “ticket-needed” Bereich verlassen und mussten nie unser Ticket vorzeigen. (Wir übernehmen natürlich keine Verantwortung für diese Aktion.)

Nachdem wir dann später als gedacht wieder draussen waren sind wir zum TKTS Schalter gefahren und haben uns Karten für “Beauty and the Beast” geholt. Eigentlich wollten wir gerne “Lion King” gucken, aber anscheinend gibt es dafür (noch) keine verbilligten Tickets, zumindest gab es an allen drei Tagen wo wir geguckt hatten keine. Da wir spätestens um halb acht frisch geduscht am Theater sein wollten blieb nun nicht mehr viel Zeit für unsere geplante Shoppingtour. Hinzu kam noch ein heftiger Regenschauer, der uns und unsere Tüten komplett aufweichte. Wir haben es somit nicht geschafft alles zu besorgen was wir eigentlich vor hatten.

Nach dem wir dann so rasch wie möglich zum Hotel gelaufen und gefahren sind, geduscht und uns fein gemacht haben, sind wir mit dem Taxi zum Times Square gefahren. Wie sich herausstellte hätten wir auch in Adiletten und Jogginghose kommen können. Viele Touristen wollten anscheinend deutlich machen, dass sie im Urlaub sind. Das Theater war kleiner als gedacht, die Plätze aber prima und das Musical sowieso. Da hat es dann auch nicht gestört vier Dollar für eine kleine Flasche Wasser zu bezahlen.

Nach dem wir dann (wie fast immer) zu Fuss zurück zum Hotel gegangen sind haben wir unsere Koffer für den nächsten Tag gepackt, Sachen heraus gelegt und den Wecker auf halb fünf gestellt, damit wir unseren Flieger um 9:50 Uhr bekommen.

Freitags um kurz vor sieben haben wir zufällig einen Blick auf den Wecker geworfen und uns gewundert warum es schon so spät war. Eigentlich wollten wir das Hotel bereits vor einer Stunde verlassen haben. Wir haben dann in einer viertel Stunde unsere restlichen Sachen in die Koffer geschmissen, uns angezogen und ausgecheckt.

Zum Glück waren die Strassen zum Flughafen nicht verstopft und wir waren gegen acht am Terminal. Das Einchecken ging dann recht flott und die Kontrollen waren auch nicht so ausgiebig wie in Frankfurt. Bastian gelang es sogar Zahnpasta und Sonnencreme mit an Board zu nehmen, womit MacGyver sicherlich eine Wasserstoffbombe hätte bauen könen. Wir hatten jetzt noch eine Stunde bis zum Boarding. Unser Flieger hatte jedoch nicht so viel Glück wie wir. Irgendwas lief bei JetBlue schief und für uns musste eine Maschine aus dem Hanger geholt werden, was zu einer Verspätung von anderthalb Stunden führte.

An Board haben wir dann die meiste Zeit damit verbracht die neusten Wettermeldungen zu studieren. (JetBlue hat 32 Fernsehsender und drei aktuelle Filme zur Auswahl.) Für New York bestand zur Zeit unseres Abflugs eine ernste Tornadowarnung und der Himmel sah auch danach aus. Das war uns jedoch relativ egal, uns machten viel mehr die Hurrican Meldungen bzgl. “Ernesto” sorgen.

In Fort Lauderdale angekommen haben wir dann unser Auto abgeholt. Ein Upgrade auf ein Cabrio war uns dann zu teuer, weil wir unbedingt ein Navi haben wollten, und hätte sich auch nicht wirklich gelohnt wie sich herausstellte. Wir haben uns dann einen blau/grün-metallic Pontiac Grand Prix ausgesucht mit jeder Menge Schnickschnack. Ohne Navi wären wir nun aber aufgeschmissen gewesen, da die Karten, die wir vom ADAC bekommen haben überhaupt nicht zu gebrauchen sind. Die Fahrt zum Hotel wurde dann durch ein heftiges Gewitter begleitet. In Miami Beach schien dann jedoch die Sonne.

Unser Hotel ist echt prima. Mal abgesehen von den Megahotels im Norden ist das “Blue Moon” wirklich eins der schönsten im Art Deco District. Unser Hotelzimmer kann zwar von der Ausstattung und Grösse nicht mit dem in New York mit halten, dafür gibt es hier aber kostenloses Wlan, Frühstück, MiniBar und einen Pool.

Nach dem wir dann erstmal duschen waren sind wir direkt mal an den Strand gegangen und uns in die warmen Fluten gestürzt. Etwas später zog es sich jedoch auch über Miami Beach zu und wir sind zurück zum Hotel. Nach einem kleinen Regenschauer sind wir dann was essen gegangen, dann ein paar Cocktails trinken und anschliessend “World Trade Center” gucken gegangen.

Heute morgen haben wir erstmal ausgiebig gefrühstückt, zur Abwechslung mal nicht bei Starbucks, und anschliessend zum Miami Seaquarium gefahren. Dort war es echt toll, auch wenn es von der grösse nicht mit Sea World mithalten kann. Anschliessend wollten wir dann zur “Dolphin Mall” fahren, jedoch gab der Reiseführer keine genaue Adresse an und das Navi konnte mit unseren Eingaben auch nichts anfangen. Nach ein paar falschen Routen haben wir die Mall jedoch trotzdem gefunden. Wie sich heraus stellte war dies zwar eine Mall die ich vor acht Jahren schon mal besucht hatte, jedoch nicht die, die ich in Erinnerung hatte, und definitiv nicht eine der grössten im Land, wie es der Reiseführer behauptet hatte.

Nachdem wir wieder zurück im Hotel waren haben wir noch einige Zeit am Strand verbracht. Eigentlich wollten wir morgen nach Cape Canaveral fahren um dort den Start der Atlantis zu beobachten, jedoch hat die NASA heute den Start auf Montag verschoben, nach dem ein Blitz in die Abschussrampe geknallt ist. Morgen fahren wir wahrscheinlich nach Palm Beach. Mehr gibt es dann wahrscheinlich morgen Abend.

New York Night

Wednesday, August 23rd, 2006

Nach dem “Rocky” dann zu Ende war, sind wir mit Sack und Pack zum Rockefeller Center gewandert und haben dort noch die schöne Aussicht auf New York bei Nacht genossen. Obwohl Bastian zwei mal angewiesen wurde sein Stativ nicht zu benutzen, sind die Fotos sehr gut geworden. Wieder im Hotel angekommen sind wir dann tot müde ins Bett gefallen.

Liberty Island, Ellis Island

Monday, August 21st, 2006

Nach dem Frühstück (bei Starbucks) sind wir zum Battery Park gefahren und von dort rüber nach Liberty Island. Die Reiseführer meinten zwar es lohnt sich nicht rüber zu fahren weil man nichts sehen kann, aber es hat sich definitiv gelohnt. Man kann prima Fotos von der Statue machen und die Insel ist auch nicht übel. Überraschend war, dass wir auch mit der Fähre nach Ellis Island fahren konnten, jedoch war es da ziemlich langweilig.

Im Moment sitzen bzw. eher liegen wir hinter der Public Library im Bryant Park und warten, dass es dunkel wird und “Rocky” unter freiem Himmel anfängt. Wir wussten nicht genau, was uns erwartet, vor allem dachten wir nicht dass all zu viel los sein würde, weil es zum einen “Rocky” ist und dies außerdem die letzte Vorstellung in diesem Jahr ist. Genau um 5 Uhr haben wir dann den Park betreten und um die ganze Wiese herum standen hunderte von Leute. Plötzlich rief einer der Rasen sei frei und prompt stürmten alle los um sich den besten Platz zu sichern. Jetzt warten wir hier bis es dunkel wird und lernen bzw. surfen im Internet.

Times Square @ 3am

Monday, August 21st, 2006

Gestern morgen waren wir zunächst bei Starbucks frühstücken. Ess-a-Bagel ist zwar ein toller Laden, aber dafür extra mit der Subway ne halbe Stunde zu fahren lohnt sich bei der Anzahl von Starbucks hier nicht.

Danach sind wir dann zur Circle Line gefahren und nach einer Stunde warten mit dem Schiff drei Stunden lang um Manhattan herum. Die ersten beiden Stunden war dies sehr cool, weil man interessante Ansichten von Manhattan, Brooklyn, Queens, Harlem und der Bronx zu sehen bekommt, das letzte Stück ist aber eher langweilig und das Schiff kann eben nicht schneller fahren.

Im Anschluss sind wir dann bei Wendy’s essen gegangen und anschliessend ins Hotel. Nach einer Erfrischung haben wir uns dann auf den Weg zum Times Square gemacht um dort “Miami Vice” zu schauen. Um halb elf waren wir dann wieder draußen und ziemlich erstaunt was um diese Zeit an einem Sonntag noch dort los ist. Spätestens da wussten wir warum New York “die Stadt die niemals schläft” genannt wird. Im Sommer ist es hier definitiv besser als im Winter.

Ursprünglich hatten wir dann vorgehabt in der Pen-Top Bar im “The Peninsula” auf dem 23. Stock direkt an der Fifth Avenue was zu chillen, jedoch hat diese Sonntags geschlossen. Im Apple Store haben wir dann nach Alternativen gesucht und schliesslich eine nette Bar ganz in der Nähe des Belvedere gefunden. Dort konnten wir dann den Amerikanischen Sportsgeist bei einem weiteren Spiel der Yankees gegen die Red Socks erleben.

Gegen eins sind wir dann zu Fuß (wie fast immer) zum Hotel um dort die Kameras zu holen und dann zurück zum Times Square. Dort waren wir dann noch bis drei um einige Nachtaufnahmen zu machen.

Was wir heute machen schreibe ich mal nicht, sonst gibt es ja morgen nichts neues zu Berichten.

Zum Schneider

Sunday, August 20th, 2006

Das Konzert war uns dann angesichts einem Preis von 50 Dollar (ca. 39 €) doch zu teuer. Also haben wir unseren Plan geändert und haben uns auf den Weg nach Coney Island gemacht. Als wir dann aber in der saunaartigen Subway Station unterm Columbus Circus saßen und nach einigen Minuten Wartezeit feststellen mussten, dass die Bahn in diese Richtung gar nicht mehr fährt, haben wir beschlossen im Central Park noch was abzuhängen. Kurz darauf fing es an zu regnen worauf hin wir uns wieder zurück zum Hotel aufmachten.

Nach kurzem Überlegen haben wir uns entschlossen in die Lower East Side zu fahren, genauer gesagt in den einzigen deutschen Biergarten in NY – „Zum Schneider“. Erst mal wurden wir, wie soll’s auch in Amerika anders sein, nach dem Ausweis gefragt. Drinnen war es ziemlich voll und auch draußen war zunächst kein Platz. Da ja aber die Managerin, wie die meisten Bedienungen auch eine Deutsche war, wurden wir anscheinend bevorzug und uns wurde sofort ein Tisch zugewiesen.

Stefan hatte Kartoffeln mit Kräuterquark und ich leckere Käsespätzle mit Speck. Zu späterer Stunde (hier wurde der Außenbereich um 23 Uhr geschlossen) haben wir uns auf den Weg zurück ins Hotel gemacht, wo wir dann aber auch sofort ins Bett gewandert sind.

Jetzt machen wir uns auf den Weg und wollen mal schauen, was die New Yorker an einem Sonntag im Sommer so treiben.